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Kalstad und Helle
Kalstad
Kalstad ist ein Stadtteil von Kragerø und entstand in den 1960er Jahren. Der Wohnungsmarkt ist bis heute interessant, und es gibt gute Schulen und Sporteinrichtungen. Auch Firmen können sich hier ansiedeln. Außerdem gibt es in der Nähe gute Wandermöglichkeiten rund um den Sjåen und den Kalstadtjenna.
Im Gebiet Sjåen gab es früher Bergwerke. Um 1900 wurde hier das Mineral Rutil gefördert, das hier in weltweit einzigartig reiner Form vorkommt. Rutil wird zur Glas- und Porzellanherstellung verwendet.
In Kalstad liegen zwei Friedhöfe. Auf dem Friedhof Bråten mit seiner reizvollen Natur und den interessanten Grabsteinen herrscht eine besondere Stimmung. Auch Theodor Kittelsen ließ sich von diesem Ort faszinieren. Das „Projekt Friedhof Bråten“ verfolgt das Ziel, diesen Ort wieder so herzurichten, wie Theodor Kittelsen ihn zu seiner Zeit erleben konnte.
Helle
Helle liegt am Hellefjord, ca. sieben Kilometer vom Stadtzentrum Kragerøs entfernt. Bis 1930 war dies ein kleiner Industrieort, dann wurde das Sägewerk Helle Bruk nach 350 Betriebsjahren geschlossen. Helle war auch wegen der Produktion von Natureis bekannt, hier gab es früher drei Eishersteller.
Heute ist Helle ein lebendiger kleiner Ort mit großen Neubaugebieten, von denen Måneliheia, Sollia und Norbø besonders zentral liegen. Viele Grundstücke haben eine herrliche Aussicht über den Fjord und die Halbinsel Lovisenberg.
